Harry Potter Geburtstag Teil 1 + Ideensammlung

14. April 2018
Harry Potter Geburtstag Teil 1 + Ideensammlung

Habt ihr in eurem Familien oder Freundeskreis auch einen großen Harry Potter Fan? Mein Cousinchen steht da wirklich ganz oben auf der Liste. Sie hat damals mehrere Stunden vor den Buchläden verbracht und auch heute noch bricht der Potter-Wahn bei ihr nicht ab.
Kein Wunder also das wir ihr zum Geburtstag eine Harry-Potter Party geschmissen haben.

Die Vorbereitungen

Die Idee entstand bereits im letzten Sommer. Da mein Cousinchen uns wirklich unglaublich bei der Hochzeit geholfen hatte, versprachen wir ihr damals eine unglaubliche Geburtstagsfeier. Das Motto durfte sie aber nicht vorher erfahren. Wir haben sie da wirklich lange zappeln lassen. Ein paar Wochen vorm Termin wurde es dann aber ernst.
Den Startschuss hat, nach einigen Bastelabenden, natürlich der besondere Brief gemacht.

Der Brief

Eigentlich war angedacht, ihr zwei Wochen vor der Feier jeden Tag einen Brief aus Hogwarts zu schicken. Leider hat unser Drucker den Geist aufgegeben, sodass ich das Logo und den Brief handschriftlich erstellen musste. Wie ich das gemacht habe lest ihr HIER.

Handgeschriebener Brief aus Hogwarts

Die Ideensammlung

Wir hatten viele kleine Ideen zusammengetragen, die Stück für Stück umgesetzt wurden. Für manche habe ich euch die passenden Artikel dazu verlinkt. Alles Weitere erkläre ich euch im Ablauf.  Hier unsere Geburtstags-Ideenliste:

Der Ablauf

Rollenverteilung

Zuerst haben wir ein paar Rollen verteilt.
Ich habe die Rolle der stellvertretenden Schulleiterin McGonagall übernommen. Außerdem habe ich die Schüler im „fliegen“, „zaubern“, „Zaubertränke“ und „Patronuszauber“ unterrichtet.
Mein Mann hat uns einen fantastischen Hagrid und Ollivander gespielt. Er hat sich um die Nachtwanderung gekümmert. Meine Mutter hat sich als Sybill Trelawney verkleidet und einen herrlich lustigen Unterricht vorbereitet. Ihr Mann war ein wirklich strenger Argus Filch.
Meine beiden Brüder haben sich, gemeinsam mit unserer Cousine, als Schüler in Hogwarts eingefunden.
Für das Quidditschspiel habe ich noch ein paar Freunde dazugehört aus einer fernen Schule namens „Ballymoon“

Zugfahrt mit dem Hogwarts Express

Nachdem also der Brief bei meiner Cousine angekommen ist, ist sie zwei Tag eher bei uns angekommen. Also konnten wir noch nicht wirklich etwas dekorieren. Um das zu umgehen, habe ich sie und meine Brüder losgeschickt. Richtung Bahnhof natürlich. Auf dem Weg konnten sich die drei noch ein schönes Eis gönnen, bis sie dann am Gleis angekommen sind.
Während wir zu Hause dekoriert hatten, wurden die Schüler vom Hogwartsexpress (dem Auto meiner Eltern mit Schild im Fenster) abgeholt. Herr Filch hat die Zugtickets mit einem Bastelaustanzer entwertet. Im Auto gab es dann natürlich ein paar Leckereien. Mein Bruder hatte aus dem Elbenwald die Bertie Bott’s Jelly Belly Bohnen besorgt. Diese haben die drei dann während der Fahrt vernascht. Ich kann euch sagen, die schmecken teilweise wirklich seeehr ekelig. Nach einer langen Fahrt im Hogwarts Express kamen sie dann endlich bei uns, also in Hogwarts, an.

Winkelshop

Wir haben sie dann gleich nach Hinten geführt. Vor unserem Holzlager befand sich eine Mauer aus Steintapette. Diese musste durchquert werden um in den Winkelshop vom Ollivanders zukommen. (Für eine komplette Winkelgasse war kein Platz) Im Shop ging es dann an die Auswahl des Zauberstabs. Unser Ollivanders begann mit einem Zauberstab für meinen Bruder. Beim ersten Versuch war es aber der Falsche. Kaum wedelte er mit dem Zauberstab fiel hinter im die Holzstapel runter. (Mein Mann hatte eine Schnur angebracht und im richtigen Moment daran gezogen)
Die Zauberstäbe hatten wir vorher gebastelt. Wie wir das gemacht haben, lest ihr HIER.
Nachdem alle ihre Zauberstäbe bekommen hatten, durften Sie sich noch ein Kuscheltier, äh Haustier aussuchen. Ich habe mir die Auswahl nach geeigneten Kuscheltieren wirklich schwer gemacht. Aber letztendlich habe ich mich für die Beanie Boots vom Ty entschieden. Zwei davon konnte ich mir von befreundeten Kindern leihen, den Fuchs für meine Cousine haben wir natürlich gekauft. Zum Schluss gab es noch ein paar Schokofrösche, dafür habe ich einfache Gummifrösche in Kuvertüre getunkt. Als es ans Bezahlen ging, haben wir die erste Falle versteckt. Während meine Brüder locker die Schokogallonen zahlen konnten, hatte mein Cousinchen von uns kein Gold bekommen. Doch Ollivanders sagte ihr, dass ihr Einkauf bereits hinterlegt worden war. Mysteriös.

Hutzeremonie

Bei der Hutzeremonie kam endlich mein sprechender Hut zum Einsatz. Er war wohl beim Basteln aus aufwendigste Projekt. Auch wenn er nicht ganz so gut auf den Kopf passte, bin ich doch mächtig stolz auf ihn. Wie ich ihn gebastelt habe, lest ihr HIER.
Die Stimme des Hutes hat mein Bruder gesprochen. Der wie vorher abgemacht, jeden brav in das passende Haus geschickte. Jeder Schüler bekam einen Anstecker seines Hauses und dann ging es auch schon in den Garten.

Flugstunden

Da das Quidditschspiel nicht sofort losgehen konnte, habe ich erst ein paar Flugstunden gemacht. Und da habe ich dann einfach improvisiert. Im Vorfeld hatte ich bereits alle Besen- und Wischerstiele aus der näheren Umgebung eingesammelt, somit waren wir da wirklich gut vorbereitet. Ich habe die Schüler mehrfach auf- bzw. absteigen lassen. Sie mussten einige Choreografieren fliegen und mit einem Ball hin und verwerfen. Am Ende hatten wir eine hübsche Reihenfolge einstudiert, die wir dann auch gleich den Schülern aus „Ballymoon“ vorgeführt haben.

Quidditschspiel

Dann konnte es endlich ans Quidditschspiel gehen. Da ich hier ein paar besondere Regeln eingeführt habe, findet ihr dazu einen Extrabeitrag HIER.

Torte-Essen

Nach dem Spiel ging es für alle ans Torte essen. Meine Freundin und Mitspielerin aus Ballymoon war so lieb und hat eine tolle Hogwartstorte für uns gemacht. Ihre Torten sind einfach immer der Hammer. Und unter strahlend blauem Himmel haben wir es uns beim Torte-Essen gemütlich gemacht.

Danach mussten die Spieler aus Ballymoon wieder zurück in die Heimat, während wir den Unterricht fortsetzten. Was als nächstes passiert ist, könnt ihr HIER lesen.

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