Doppelgeburtstag

9. Oktober 2017
Doppelgeburtstag

Alle Jahre wieder….feiern mein Mann und mein Bruder ihren Doppelgeburtstag. Schon als mein Bruder und ich noch klein waren, war es Tradition, am Wochenende nach seinem Geburtstag auf den Oldenburger Kramermarkt zu fahren. Mittlerweile sind wir alle erwachsen geworden; aber die Tradition haben wir beibehalten.

Als ich dann meinen Mann kennen lernte, haben wir die Tradition prompt auf ihn erweitert. Bis zu diesem Jahr. Nachdem die letzten Jahre Kramermarkt sehr teuer waren und unsere Bereitschaft sich in Fahrgeschäfte zu quetschen stetig abnimmt, haben wir überlegt dieses Jahr etwas anderes zu planen.

Aber vorher möchte ich euch noch kurz einen Einblick von 2016 geben. Wir haben die beiden Geburtstagskinder kurzerhand aneinandergefesselt und sie so auf den Kramermarkt geschickt. Später ging es dann in unser Fotostudio, wo wir einen klassischen Smiley-Geburtstag vorbereitet hatten. Es gab eine Piñata, Gesichterkleben mit verbundenen Augen und das bemalen von Leinwänden. Das ganze natürlich brav in Handschellen. Wir hatten alle einen riesen Spaß. Da hat auch keiner über das Aufräumen am nächsten Tag nachgedacht.

Kommen wir nun aber zum Jahr 2017. Wir haben einen Entdeckergeburtstag für die beiden vorbereitet. Wir wir darauf kamen, weiß ich selber nicht mehr. Aber es gab wirklich eine große Vorbereitungsphase. Es begann mit einer Schatzkarte der sie folgen sollten. Diese brachte sie zu unserem Lieblingsgriechen um die Ecke. Dort überreichte unserer Kellner dann einen Briefumschlag, welcher in der Speisekarte versteckt war. Damit begann dann auch schon das Abenteuer. Während des Essens mussten die beiden kleine Aufgaben lösen. Anschließend suchten sie bei uns zu Hause ein altes Tagebuch von dem Entdecker „Jean Cousin“. Die Suche danach gestaltete sich wesentlich schwerer als wir alles vermutet haben. Aber zum Glück wurden sie irgendwann fündig.

Wie auch im letzten Jahr mussten die beiden auch dieses Jahr wieder basteln. Sie brauchten ein Fernrohr, einen Kompass und eine Lupe. Alle drei Dinge, haben sie aus Pappe geklebt.

Am nächsten Tag fuhren wir dann in den Jaderpark. Eigentlich wollten wir in den Serengetipark, aber bei dem Regen wollten wir die weite Fahrt nicht auf uns nehmen. Also blieben wir in der Nähe. Verkleiden mit tierischen Ohren und Safarihütten ging es los.

Während wir durch den Zoo schlenderten, bekamen die beiden von uns 20 Aufgaben. Für jede bestandene Prüfung bekamen sie „essbare“ Goldtaler. Die meiste Zeit haben wir wohl in dem neugebauten Bereich verbracht. Die Anlage ist wirklich mit viel Liebe und vielen kleinen Details gestaltet worden. Da macht es auch Erwachsenen mächtig Spaß zu spielen.

Abends hatten unsere „Entdecker“ dann die Möglichkeit, ihre verdienten Goldtaler einzutauschen. Sie bekamen im ersten Anlauf nur Glückwunschkarten von uns. Doch mein Mann hatte uns durchschaut. Als wir dachten sie hatten keine Taler mehr für ihr richtiges Geschenk, zog er weitere Taler aus der Tasche. So bekamen die beiden Ihre Geschenkboxen. Darin fanden sie ein Fernrohr, einen Kompass und eine Lupe. Wir hatten alle Sachen bei Amazon bestellt und waren wirklich beeindruckt wie gut die Qualität der Produkte war.

Am Sonntag ging es dann für alle nach Oldenburg in einen der Escaperooms. Es war für uns alle das erstemal und wir waren hellauf begeistert. Es macht total Spaß und weckt den Ehrgeiz. Wir freuen uns schon, den nächsten Raum zu besuchen.

Fazit:

Es war ein sehr gelungenes Wochenende in dem unglaublich viel Arbeit steckte. Die Arbeit hat sich gelohnt. Alle hatten großen Spaß. Da freut man sich schon aufs nächste Jahr. Mal sehen was uns da so einfällt.

 

0 Kommentar

Interessiert dich vielleicht auch...

Hinterlasse ein Kommentar

Ich akzeptiere