Hochbeet Marke Eigenbau

von marcustw

Hier schreibt mal der große Mann von Swantje, der Ihr ein Hochbeet bauen durfte. Der Wunsch bestand schon lange doch die Pläne, wie wir das ganze Umsetzen wollen, wechselten von Woche zu Woche. Da wir aber durch die aktuelle Situation mehr Zeit haben, gingen wir das Projekt endlich an.

Die Konstruktion sollte recht einfach sein. Die Außenwände werden aus Terrassendielen aus Douglasie gefertigt. Zusammengehalten werden sie durch Kanthölzer in jeder Ecke aus einfachem Nadelholz. Auch hier kann man durchaus ein härteres Holz nehmen. Nur hatten wir es gerade nicht zur Verfügung.

Die einzelnen Komponenten zusägen

Wir hatten Terrassendielen mit einer Länge von zwei Metern liegen. Da das Hochbeet später eine Länge von 1×1 Meter haben sollte, mussten wir die Dielen nur halbieren.

Also ging es ans Ausmessen und entsprechende Markierungen mit einem Anschlagwinkel aufzeichnen. Da ich die Dielen mit einer Handkreissäge zugesägt habe, brauchte ich noch eine weitere Markierung, um ein Stück Holz als Führungshilfe fest zu klemmen. Einfacher und schneller wäre eine Kappsäge. Die hatten wir leider nur nicht zur Hand gehabt.

Da das Beet drei Dielen hoch sein sollten, mussten wir sechs Dielen halbieren. Zusammen ergaben sie eine Höhe von 37,5 cm. Das Beet sollte nicht zu hoch werden. Zum Einen soll unser kleiner Mann auch recht früh darin arbeiten können. Zum Anderen braucht es weniger Erde. Das Beet bleibt nach unten offen, so dass eine Verbindung zum Erboden bestehen kann.

Die Kanthölzer wurden entsprechend der finalen Beethöhe zugesägt. Daher sind wir auch nur mit einem Stück ausgekommen.

Nun geht es ans Schrauben

Als alle Teile zugesägt wurden, ging es ans Verschrauben. Als Erstes wurden zwei Außenwände als Stück zusammen geschraubt. Also drei Dielen übereinander legen und jeweils ans Ende ein Kantholz schrauben.

Dann hat man zwei fertige Wände die nun nur noch mit den restlichen Dielen verbunden und verschraubt werden müssen. Eine zweite helfende Hand wäre hier schon hilfreich.

Beim Verbinden habe ich die Dielen über dem Kantholz lappen lassen damit sie bündig mit den anderen Dielen abschließen können. Sieht für mich optisch besser aus. Dadurch ist das Hochbeet aber nicht mehr 1×1 Meter Quadratisch. Es verliert dadurch ca. zwei cm an einer Seite.

Zum Schluss wurden alle Kanten und Ecken noch mit einem Schleifgerät angeschliffen. Um Splitter und scharfe Kanten zu vermeiden.

Leider entsprechen die Übergänge nicht ganz meinem Standard. Hier gerade zu bleiben war auch recht schwer, da die einzelnen Dielen nicht sehr gerade waren. Das Holz hatte nicht die beste Qualität.

Das Holz selber haben wir nicht behandelt. Wir wollten die helle ursprüngliche Farbe behalten. Es wird sicher nicht so lange halten, als Beete mit Lasur. Doch bei der Dicke und der Art des Holzes wird es dennoch einige Jahre überleben. Bis dahin, werden die Beete sicher wieder anders angeordnet und werden entsprechend ersetzt.

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